Deutsch English
Suche

Vakanzen überbrücken

Besetzungszeiten von 12 Monaten sind heute keine Seltenheit.

Die Identifikation und Auswahl geeigneter Kandidaten, die Verfügbarkeit und Koordination aller am Entscheidungsprozess Beteiligter und schließlich die Kündigungsfrist der passenden KandidatIn, all das sind Einflussfaktoren, die zu steigenden Besetzungszeiten beitragen. Das gilt umso mehr für anspruchsvolle Führungspositionen, aber auch für Expertenfunktionen mit differenziertem Qualifikationsprofil.

So entstehen leicht Opportunitätskosten im hohen sechsstelligen Bereich. Dabei sind versteckte Kosten durch ein mögliches Führungsvakuum und die Demotivation der geführten Mitarbeiter noch gar nicht berücksichtigt. Tritt die Vakanz unvorhergesehen und kurzfristig auf, wird die Problematik zusätzlich verschärft.

Bei temporär zu besetzenden Stellen, sei es aufgrund einer Elternzeit oder eines Sabbaticals, stellt sich die Situation durchaus vergleichbar dar, wenngleich sie hier besser planbar ist.
Durchschnittliche Besetzungszeit einer Führungskraft (ohne Einarbeitung): 150 Tage
Optimale Besetzungszeit eines contagi Interim Managers: 3 Tage
Der zunehmende Spezialisierungsgrad in vielen Bereichen wird die regulären Besetzungszeiten von Führungskräften weiter belasten.

Beispiel: Vakanz überbrücken bei einem internationalen Automobilzulieferer

Das Unternehmen
  • Automobilzulieferer
  • 2nd Tier
  • € 520 Mio. Umsatz
  • ca. 1.600 Mitarbeiter an 9 Standorten weltweit
Die Situation
  • Der Bereichsleiter Finanzen/Controlling fällt wegen eines Burn-out überraschend für mindestens 3 Monate aus.
  • Die Erstellung des Jahresabschlusses fällt in diesen Zeitraum.
Der Interim Manager
  • Diplomkaufmann, 49 Jahre
  • Seit 7 Jahren als Interim Manager mit Schwerpunkt Finanzen / Rechnungswesen tätig
  • Zuvor 13 Jahre Kaufmännischer Geschäftsführer, Leiter Rechnungswesen, Controller in Unternehmen der Fahrzeug-, Schienen- und Luftfahrttechnik
  • Außerdem 2 Jahre Erfahrung als Unternehmensberater mit Schwerpunkt Wertmanagement
  • Vor dem Studium der BWL 4 Jahre Bankkaufmann im Kreditrisikomanagement und Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (berufsbegleitend)
Die Vorgehensweise
  • Workshop mit der Geschäftsführung
  • Gespräche mit Schlüsselpersonen wie Abteilungsleitern des Finanzbereichs, Vertretern der Hausbanken und Wirtschaftsprüfers
  • Weiterentwicklung der Controllingsysteme
  • Coaching der Abteilungsleiter
  • Implementieren einer Systematik zur Steuerung und Koordination aller Aktivitäten für die Erstellung des Jahresabschlusses
  • Konzeption eines Risikomanagementansatzes
  • Reduzieren des Finanzumlaufvermögens