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Restrukturierungen

Auch in gut geführten Unternehmen sind tiefgreifende Veränderungen mitunter unvermeidlich

Restrukturierungen oder gar ein Turnaround erfordern sowohl fachliches Know-how als auch Methodenkompetenzen, über die Unternehmen in der Regel nicht verfügen. Zudem verlangen Transformationen schwierige und einschneidende Entscheidungen sowie deren Umsetzung, die die Arbeit der verantwortlichen Führungskraft nach erfolgreicher Sanierung nachhaltig belasten können.

Unsere Restrukturierungsexperten sind ausnahmslos gestandene Persönlichkeiten, die sich auf weitreichende Transformationen spezialisiert haben, und deren speziellen Herausforderungen sowohl aufgrund ihrer Linien- als auch ihrer langjährigen Interim Management-Erfahrung beherrschen. Sie verschaffen sich innerhalb kürzester Zeit ein klares Bild der Lage, unterstützen die Klienten in der Entscheidungsfindung und setzen diese dann konsequent selber um.
Restrukturierungen gehören nicht zum Kern- oder Tagesgeschäft. Entsprechend muss und wird spezifisches Restrukturierungs-Know-How in der Regel im Unternehmen nicht vorhanden sein.
Restrukturierungen belasten das Verhältnis zwischen Sanierer und Mitarbeitern in der Regel nachhaltig. Neutrale Führungskräfte bieten sich somit an, nach der Restrukturierung das Management zu übernehmen.
Klassische Unternehmensberater verfügen unter Umständen über das fachliche Know-how, jedoch in der Regel nicht über die zwangsläufig notwendige disziplinarische Führungserfahrung.

Beispiel: Restrukturierung eines Möbelherstellers in Familienbesitz

Das Unternehmen
  • Möbelhersteller
  • seit drei Generationen in Familienbesitz
  • € 78 Mio. Umsatz
  • ca. 375 Mitarbeiter
Die Situation
  • Ehemaliger Marktführer verzeichnet seit 8 Jahren rückläufige Umsätze
  • Verlustsituation seit drei Jahren, Umsatzverlust des letzten Geschäftsjahres betrug 28%
  • Mittel der Gesellschafterfamilie erschöpft
  • Hausbank dringt auf Sanierung durch externen Experten
  • Übergabe der Geschäftsführung an den Sohn des bisherigen Geschäftsführers gescheitert
Der Interim Manager
  • Diplomkaufmann, 58 Jahre
  • Seit 17 Jahren als Interim Manager ausschließlich für Sanierungen tätig
  • Davor 18 Jahre Geschäftsführer, Executive VicePresident, Bereichsleiter, Leiter Vertrieb und Leiter Produktmarketing in der Elektroindustrie, Telekommunikationsausrüstung, Informationstechnologie
Die Vorgehensweise
  • Sichern der kurzfristigen Liquidität
  • Tiefgreifendes Kostenmanagement
  • Bereinigen und Neuausrichten der Produktpalette
  • Selektiver Rückzug aus regionalen Märkten
  • Neugestalten des Berichtswesens und Einführen eines Kennzahlensystems
  • Schaffen eines Kundendienstangebots für den Möbelhandel
  • Gründen eines Einkaufsverbundes
  • Aufbau einer Vertriebsorganisation für Objektgeschäft
  • Verlagern von Produktionslinien ins Ausland
  • Anpassen der Personalkapazität
  • Umschuldungsmaßnahmen mit den Banken